Unter welchen Lizenzbedingungen darf ich RegLast
verwenden?
Das Programm wurde mit größter Sorgfalt
entwickelt. Der Autor kann aber nicht dafür garantieren, daß
es unter jeder Version von Windows NT auf jedem Rechner fehlerfrei läuft.
Aus diesem Grunde wird bei eventuell auftretenden Fehlern oder Schäden,
gleich welcher Art, keine Haftung übernommen.
Das Programm ist nur als Bestandteil des Programmpaketes RegTools
für Windows NT erhältlich und darf nicht weitergegeben
werden.
Was benötige ich, um das Programm erfolgreich laufen zu lassen?
| RegLast 1.0 - listet den letzten Schreibzugriff
für Registrierungsschlüssel
Copyright (c) 2001 Frank Heyne Software (http://www.heysoft.de) Aufruf: RegtLast Key Befehle
Abfragende Befehle:
Andere Befehle:
|
Sie müssen dem Programm 2 Informationen geben:
[\\Computer\]Root[\Subkey]Den Namen des lokalen Rechners brauchen Sie natürlich nicht anzugeben. Wenn Sie keinen Teilschlüssel (Subkey) angeben, wird der angegebene Hauptschlüssel (Root) verwendet. Folgende Abkürzungen sollten Sie für die 5 Hauptschlüssel verwenden:
HKLM - HKEY_LOCAL_MACHINEWenn der Registrierungspfad Leerzeichen enthält, muß der gesamte Pfad in doppelte Hochkommas eingeschlossen werden.
HKU - HKEY_USERS
HKCU - HKEY_CURRENT_USER
HKCC - HKEY_CURRENT_CONFIG
HKCR - HKEY_CLASSES_ROOT
Schalter
Der Schalter -ANSI
Mit diesem Schalter weisen Sie das Programm an, den ANSI-Zeichensatz
statt des sonst benutzten OEM-Zeichensatzes zu verwenden. Wie Sie wissen,
ist OEM der voreingestellte Zeichensatze der Eingabeaufforderung. Er sollte
also benutzt werden, wenn ein Kommandozeilen-Programm am Bildschirm gestartet
wird. ANSI ist der übliche Zeichensatz der grafischen Benutzeroberfläche.
Er sollte benutzt werden, wenn die Ausgabe des Programms in eine Datei
umgeleitet wird, welche später mit einem GUI Programm weiterverarbeitet
oder gelesen wird.
Der Schalter -SUBTREE
Mit diesem Schalter in Verbindung mit dem Befehl /L weisen Sie
das Programm an, statt nur den angegebenen Registrierungsschlüssel
auch den gesamten Teilbaum darunter anzuzeigen. Bei den Befehlen /FA
und /FB ist die Angabe von -SUBTREE überflüssig
und nicht zulässig, da hier standardmäßig immer der gesamte
Teilbaum durchsucht wird.
Der Schalter -UTC
Normalerweise verwendet RegLast die aktuellen Einstellungen
für Zeitzone und Sommerzeit. Mit dem Schlater -UTC
teilen Sie RegLast mit, statt dessen die UTC (Coordinated
Universal Time) zu verwenden. Das ist die Standardzeit, die Windows
NT tasächlich verwendet, um Zugriffszeiten zu speichern.
Der Schalter -DTF
Normalerweise verwendet RegLast das Format yyyymmddhhnnss (es
wird weiter unten zusammen mit der Option /FA erklärt), um
den letzten Schreibzugriff eines Registrierungsschlüssels anzuzeigen.
Mit dem Schalter -DTF weisen Sie RegLast
an, die auf Ihrem Rechner eingestellten Standardformate für die Anzeige
von Datum und Uhrzeit zu verwenden.
Der Befehl /L (Besitzer
anzeigen)
Mit diesem Befehl können Sie den letzten Schreibzugriff
eines Registrierungsschlüssels anzeigen lassen. Wenn Sie zusätzlich
den Schalter -SUBTREE
verwenden, wird der gesamte Teilbaum angezeigt.
Der Befehl /FAtime
Dieser Befehl listet alle Schlüssel im angegebenen Teilbaum auf,
deren letzter Schreibzugriff nach der angegebenen
Zeit erfolgte. Unabhängig von der Verwendung des Schalters DTF
muß die Zeit im Format yyyymmddhhnnss angegeben werden,
wobei gilt:
| Ihre Zeitangabe | Wird interpretiert als |
| 2001 | 1. Januar 2001 00:00:00 |
| 20010601 | 1. Juni 2001 00:00:00 |
| 2001060109 | 1. Juni 2001 09:00:00 |
| 20010601091020 | 1. Juni 2001 09:10:20 |
Der Befehl /FBtime
Dieser Befehl listet alle Schlüssel im angegebenen Teilbaum auf,
deren letzter Schreibzugriff vor der angegebenen
Zeit erfolgte. Sie können die Befehle /FA und /FB kombinieren,
um das interessierende Zeitfenster bis auf die Sekunde genau einzuschränken.
Beispiele
1. Um alle Registrierungsschlüssel unter hklm\software
aufzulisten, die zuletzt am 1. Juni 2001 zwischen 22:00 und 22:10 geändert
wurden, benutzen Sie folgenden Befehl:
RegLast hklm\software /fa2001060122 /fb200106012210
2. Vergleichen Sie die Ergebnisse in Abhängigkeit von der Verwendung des Schalters -DTF:
Befehl:
reglast hklm\software\FrankHeyne /l
Ergebnis:
Letzter Schreibzugriff auf Registrierungsschlüssel hklm\software\FrankHeyne:
20010313090450 hklm\software\FrankHeyne
Befehl:
reglast hklm\software\FrankHeyne /l -dtf
Ergebnis:
Letzter Schreibzugriff auf Registrierungsschlüssel hklm\software\FrankHeyne:
13.03.01 09:04:50 hklm\software\FrankHeyne
3. Versuchen Sie auf einem Windows 2000 Rechner eine Liste der letzten
Schreibzugriffe aller Registrierungsschlüssel unter hklm\security\Policy\Secrets\
zu erhlaten. Ein Teil der Ausgabe von RegEdt32 in eine Textdatei
sieht so aus:
Key Name:
SECURITY\Policy\Secrets\SAC
Class Name:
Last Write Time:
Key Name:
SECURITY\Policy\Secrets\SAI
Class Name:
Last Write Time:
Nicht sehr hilfreich, oder?
Und das ist ein Teil der Ausgabe von RegLast:
20000207185208 hklm\security\Policy\Secrets\SAC
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAC\CupdTime
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAC\CurrVal
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAC\OldVal
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAC\OupdTime
20000207185208 hklm\security\Policy\Secrets\SAC\SecDesc
20000207185208 hklm\security\Policy\Secrets\SAI
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAI\CupdTime
20010530183645 hklm\security\Policy\Secrets\SAI\CurrVal
Nun welches Programm bevorzugen Sie? ;-)
Alles klar?
Wenn nach gründlicher Lektüre dieses Artikels wider Erwarten
noch Unklarheiten bezüglich des Setzens oder der Abfrage des Besitzers
von Schlüssel in der Registrierung von Windows NT herrschen, können
Sie zwecks Klärung gern eine email an fh@heysoft.de
schicken. Zuvor sollten Sie aber prüfen, ob Ihre Frage nicht schon
in der FAQ zu Sicherheitsfragen
der Windows NT Registrierung beantwortet wurde.